Was lange währt, wird endlich gut...
Es bedurfte nur einer Metallsäge (une scie), ein wenig Muskelkraft und ein wenig Geduld.
Und nun ist es frei! Mein Fahrrad! Es steht sicher auf meinem Flur und wird schon morgen repariert. Wow, was lange währt, ohne Fleiß kein Preis, dat Glück is mit die Doofen...
Ich kam mir schon etwas dappisch vor, als ich heute mit meiner neuen Säge am Place St. Nicolas des Ondes aufkreuzte. Was vor zwei Tagen noch quasi unter polizeilicher Aufsicht passierte, wurde heute ein bisschen zum sozialen Experiment: Was machen Café-Gäste, wenn einer seelenruhig das Schloss eines angeschlossenen Fahrrades aufsägt? Die Antwort ist ernüchternd: Nichts.
Ich unterhalte mich mit der Frau aus dem Geschäft nebenan (croq-irgendwas, an den Rest kann ich mich nicht erinnern und in Google Streetview steht ein ein Baum davor, soviel also dazu... tzzz) über die Ironie der Geschichte, dass ich jetzt sozusagen mein eigenes Fahrrad zurückklauen müsse und dass ich eigentlich Glück gehabt habe.
Und so säge ich und säge. Es geht einfacher als befürchtet, die dicke Zange der Police hat das Stahlseil schön in einem der Metallringe eingeklemmt, sodass es sich schneidet wie ein massiver Block Metall. Nicht gerade Butter, aber weniger frustrierend wie ein schlackerndes Stahlseil.
Als ich es durch habe, bremst die Säge ihren letzten Zug auf meinem Finger und hinterlässt eine dunkle, nicht besonders tiefe Wunde. Tja, heißes Sägeblatt in Akademikerhand. Aber das war's wert.
Und an der Ecke in Strasbourg bin ich jetzt wohl auch nachhaltig bekannt. Ach und bevor ich's vergesse: Ätsch, bätsch, Arschloch! :D

Und nun ist es frei! Mein Fahrrad! Es steht sicher auf meinem Flur und wird schon morgen repariert. Wow, was lange währt, ohne Fleiß kein Preis, dat Glück is mit die Doofen...
Ich kam mir schon etwas dappisch vor, als ich heute mit meiner neuen Säge am Place St. Nicolas des Ondes aufkreuzte. Was vor zwei Tagen noch quasi unter polizeilicher Aufsicht passierte, wurde heute ein bisschen zum sozialen Experiment: Was machen Café-Gäste, wenn einer seelenruhig das Schloss eines angeschlossenen Fahrrades aufsägt? Die Antwort ist ernüchternd: Nichts.
Ich unterhalte mich mit der Frau aus dem Geschäft nebenan (croq-irgendwas, an den Rest kann ich mich nicht erinnern und in Google Streetview steht ein ein Baum davor, soviel also dazu... tzzz) über die Ironie der Geschichte, dass ich jetzt sozusagen mein eigenes Fahrrad zurückklauen müsse und dass ich eigentlich Glück gehabt habe.
Und so säge ich und säge. Es geht einfacher als befürchtet, die dicke Zange der Police hat das Stahlseil schön in einem der Metallringe eingeklemmt, sodass es sich schneidet wie ein massiver Block Metall. Nicht gerade Butter, aber weniger frustrierend wie ein schlackerndes Stahlseil.
Als ich es durch habe, bremst die Säge ihren letzten Zug auf meinem Finger und hinterlässt eine dunkle, nicht besonders tiefe Wunde. Tja, heißes Sägeblatt in Akademikerhand. Aber das war's wert.
Und an der Ecke in Strasbourg bin ich jetzt wohl auch nachhaltig bekannt. Ach und bevor ich's vergesse: Ätsch, bätsch, Arschloch! :D


















