Die schaffen uns alle ...

weitersagen
Grenoble
Ja, viel ist passiert seit dem letzten Eintrag. Und sie schaffen uns. Das ist 24/7-Bespaßung. Aber ich finds recht gelungen.

Es beginnt morgens mit einem riesigen, orgiastischen Frühstück. Die reine Völlerei. Wenn man mit dem Stück Kuchen fertig ist, das für jeden da ist, kann man noch zwischen Kaffee und Saft wählen. Klingt jetzt vielleicht sarkastisch. Okay, Sarkasmus aus. Das ist aber voll und ganz verständlich, wenn man bedenkt, dass der ein oder andere genau wegen der Ankündigung "Petit déjeuner" daheim kein Frühstück zu sich genommen haben könnte. Mich betrifft es wie immer nicht, da ich an alles gedacht habe und mir morgens gleich ne Portion des leckeren Carrefour-Schokoknuspermüslis reingefahren habe.
Nach dem Intensivsprachkurs am Vormittag geht es am Montag in einen der Hörsäle. Lustig wirkt auf mich, dass sich in Deutschland jeder beschwert, wenn mal die Wand nicht blitzblank sauber ist, aber hängt sogar der Putz gediegen entspannt an der Decke, in kleinen Schuppen... und das INPG erhält offenbar ca. das doppelte pro Student vom Staat als z.B. die TU Darmstadt. Aber ich mag mich irren.

Nach einer kurzen, natürlich französischen Ansprache des Präsidenten werden wir auf ein kaltes Büffet losgelassen... in einem Raum, der dem Ansturm fast nicht standhält. Ich habe die Übersicht verloren, aber es war super: Alles sehr lecker und es gibt O-Saft, A-Saft, Wasser "con e sin gas", Weißwein, Rosé, Rotwein und Sekt... also ich weiß nicht, wie die Franzosen das nennen... aus der Champagne kam er nicht, aber es war schon okay, so insgesamt.

Und gleich gehts weiter in die Stadt auf den Place Saint André, dem Platz, der in Grenoble vielleicht am ehesten dem Piazza Navona ähnelt... Aber die Berge drumherum erinnern einen ja noch daran, wo man ist... außer bei Nacht. Und die Stimmung ist heiter bis ausgelassen.

Gestern, Dienstag ging es nach dem Kurs, abends dann für einige durch die Stadt, ich hab diese Zeit offensichtlich mit einer Kontoeröffnung effektiver verbracht. :) Anschließend ging es auf die Bastille auf gefühlte 4000 m - zu FUSS!


Größere Kartenansicht

Und dort, über der Stadt wurde dann gegrillt, was das Zeug hielt. Okay, nicht vergleichbar mit ET-Grillorgien auf dem HBI, aber für hier schon nicht schlecht. Die Reste eines Einkaufswagens mussten als Grillroste herhalten... Und hier der Abend noch in einem kleinen (ähhh, großen) Panorama.

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