Ende einer Woche
Eine Woche eingeramt und durchzogen von seltsamen Momenten. Aber eben ohne dass es dabei ein so herausragendes Ereignis gegeben hätte, um gesondert darüber zu schreiben.
Die Woche hatte ihren ersten seltsamen Moment am Sonntag, als meine liebe Freundin Steffi mich fragte, warum mein Wecker denn von "Tag 50" spräche. Tag 50???
Ja durchaus. "Da steht 'Day 50'." Sagt sie und schaut sowohl stolz auf ihre Entdeckung als auch von morgendlicher Müdigkeit belastet drein. "Da steht SO wie Sonntag." antworte ich promt. "Oh." quittiert sie und ihr Stolz weicht totaler Verwirrung.
Dabei hatte sie Recht! Kurzes Nachzählen im Kalender ergibt, dass ich, wenn ich den Tag meiner Ankunft in Strasbourg (Sonntag, 31. Mai) mitzähle, an jenem Sonntag genau 50 Tage in Strasbourg war. Wow! Seltsamer Zufall. Da könnte man fast abergläubig werden und an den Großen Solarwecker glauben, der die Welt in sieben Schlummerphasen aufweckte.
Nein, dafür bin ich zu sehr mit der Realität verbunden. Stattdessen freue ich mich über das gelungene Wochenende mit Steffi, darüber dass der neue Harry Potter zwar lang, seltsam und düster aber doch ganz nett zu gucken war (tolle Tropfen-Tinte-in-Wasser-Effekte) und über die Tatsache, dass sie noch bis Montag geblieben ist.
Als ich sie vor der Arbeit zum Bahnhof begleite, ist es irgendwie das angenehme Gefühl, sie nur "mal eben" heimfahren zu sehen. Nicht wie in Grenoble, wo sich die Abfahrt für mich immer wie Weltreise anfühlt.
***
Angekommen im Büro stelle ich fest, dass ich (a) wie immer zu spät bin und (b) dass das Wetter diesen Sommer nervt! Qu'est-ce que c'est: Fait beau, moche, beau, moche, beau, moche...? Le temps à Strasbourg 2009. So ein Mist. Ja, man muss sich nur über's Wetter auslassen, wenn man nichts anderes zu sagen hat. Aber so einen Mist habe ich lange nicht erlebt: Das Wetter ändert sich im Halbstundentakt! So heißt es also morgens: Die trockene halbe Stunde abpassen, um mit dem Rad zur Arbeit zu fahren und rückzus dasselbe.
Nach einem Rundgang durch das Labor und die Flure stelle ich fest, dass Alberto, mein Chef, wohl immer noch krank ist. Also mache ich, was ein guter Praktikant macht: Ich leihe mir (mal wieder) den Leistungsmesser und mache Gitter in Plastik, kurz: Proben.
Im Laufe der Woche sind endlich ein paar dabei, die aus grünem Licht gelbes Licht machen. Aber, sie machen das noch sehr schwach, nicht reproduzierbar und in eine nicht so recht definierte Richtung.
Dass ich mich das Leistungsmessgerät "ausleihen" muss hat einen einfachen, nein zwei einfache Gründe: Das erste, dem Laborraum eigentlich angestammte Gerät funktioniert einwandfrei, jedoch sind die Batterien leer und das Netzteil ist "verschwunden" -- ein Zustand, der mal eingehender Untersucht werden sollte, kommt er doch im Umfeld von Wissenschaftlern offenbar sehr häufig vor.
Das zweite Gerät habe ich gelyncht. Zu meiner Verteidigung sei gesagt: Es war dunkel im Raum und es hatte ein seeeehr langes Kabel. Ich bin im Dunkeln mit einem langen Kabel offenbar eine Killermaschine. Kann aber auch sein, dass ich es einfach durch Stolpern über das Netzkabel vom Tisch gerissen habe. Wer weiß das schon, schließlich war es dunkel.
Ja und nachdem also Emel, Greg und Laureen in ihrem Labor das einzig verbleibende Messgerät haben, muss ich also immer bitten gehen. In einem zappendusteren Raum...
***
Tags drauf entscheide ich mich, das Wetter zu ignorieren, und trotz weltuntergangsähnlicher Wolkenstimmung mit dem Rad nach Cronenbourg zu fahren. Beim Aufschließen stelle ich fest, dass mir ein Vogel in die Schlosshalterung gekackt hat! Quelle Ordure! Kennt bestimmt den Dieb meines Rades und hat sich gerächt.
Im Labor begann der Kampf mit dem Spektrometer: Das Bisschen Licht, das aus den Proben an der Seite rauskommt, muss in eine Glasfaser rein, dann einmal an der Decke entlang auf den Tisch mit dem Spektrometer und dort über einer Quick&Dirty-Konstruktion in ein USB-Spektrometer mit selbst gezimmerter Software. Wenn dann das Licht im Raum aus ist und sich so das Rauschen in Grenzen hält, kann man sogar was sehen. Fluoreszenz und ein Buckel. Der wiederum kann sowohl Laserlicht als auch ASE-Rauschen sein. Maaaaaann, kann nicht einmal was einfach sein?
Die Analysemit dem viel besseren, aber auch viel älteren, analogen, 10 kg schweren und bestimmt 20mal so großen Spektrometer bringt dasselbe Ergebnis nur halt hochauflösend und auf einem viel kleineren Spektralband. Toll. Dafür hab ich jetzt auch mal ein optisches Spektroskop aufgebaut. Fein, fein.
Meine Ignoranz dem Wetter gegenüber hat sich ausgezahlt: Ich komme patschnass zuhause an. Aber es ist Salzwasser und kommt aus meiner Haut und nicht von oben. Das ist es, was zählt!
***
Mittwoch. Habe mich angesichts des Sturms der draußen tobt, während ich meinen Kaffee trinke, gegen das Fahrrad entschieden. Als ich nach dem Wegräumen meines Geschirrs, nach dem hektischen Zusammenpacken und dem Die-Treppe-Runter-Sprinten unten aus der Tür auf die Straße trete strahlt mir gleißendes Sonnenlicht und ein fast blauer Himmel entgegen. Entweder habe ich für all das zwei Stunden gebraucht, oder das Wetter will mich verarschen.
Wie jeden Morgen, an dem ich Straßenbahn fahre, sehe ich keine 100 Meter vor der eine Straßenbahn vorbeifahren. Wenn es nicht die C ist, also die ich nehmen wollte, ist es die E. Und meißtens kommt die C dann, während ich, als vermutlich einziger Mensch in ganz Frankreich, an der roten Fußgängerampel warte, und fährt mir vor der Nase weg.
Ich nehms locker und lese: Robert Heinlein - Révolte sur la lune. Was als solches durchaus keine französische Literatur ist. Robert Heinlein hat die Buchvorlage zu Starship Troopers geschrieben. Ähnlich verächtlich äußern sich die Hauptfiguren über Freien Willen, Menschenverstand und Demokratie. Aber das nur am Rande.
Als meine C dann endlich kommt, steige ich ein und stelle mich neben eine Familie mit einem Kind, das anhand der Melodie die Haltestelle erkennen kann und noch vor der Computerstimme ansagt. Dazu muss man wissen, dass die Haltestellen in der Tram in Straßburg ein melodisches Motiv haben. Gallia wird mit Geklimpere, Place Broglie mit gravitätischem Klaviergedonnere und Homme de Fer mit elektronischer Musik angekündigt.
***
Donnerstag morgen kündigt die Wetterfee auf France2 un orage, ein Gewitter an. Für das Elsass. Mit Unwetterwarnung. Von alledem ist draußen (anders als Mittwoch) nichts zu sehen.
Nun, ich halte mich an die Warnung, fahre mit der Tram und komme bei leichter Bewölkung an.
Den Tag verbringe ich im wesentlichen damit, meine Simulation zu testen und zu korrigieren. Nach zwei Stunden des rumprobieren fällt mir ein fehlendes Minus auf. Anschließend eine falsch gesetzte Klammer. Mensch, da hätte der Editor mal mitdenken können. Jetzt geht alles viel besser. Wer sagt's denn.
Derweil hat sich draußen ein Sturm zusammen gebraut. Es blitzt, knallt und regnet in Strömen ... für genau 30 Minuten. Danach reißt es binnen 20 Minuten wieder auf. Hey, Wetterfee, das hättest du ja auch mal sagen können, also wie lange das Unwetter dauern soll.
***
Oh, es ist Freitag, die Sonne scheint und das beste: Heute Mittag ist pique-nique (ja, so heißt Picknick auf Französisch :) ) angesagt. Zwei Euro wurden dafür eingesammelt. Und irgendwie müssen die gut angelegt worden sein, denn was wir da vorgefunden haben, war fabulös: Brot, Chips, Salate, Melonen, "Knacks" (hehe, Würstchen natürlich), Terrine (eine Fischpastete), noch mehr Salate, dann Käse und zum Nachtisch Kuchen. Sogar einen "falschrumenen" Kuchen: Die Äpfel kommen unten in die Form, oben kommt Teig drauf. Gegessen wird er dann umgedreht. Nur Wehrmutstropfen: Guêpes, Wespen, schlimmes Gefiech!
Die Nacht beginnt feucht. Diesmal ist es kein Regen, nein, es ist der Nachbar. Er duscht und zwar in meine Küche rein. Merkt er bestimmt nicht mal. Aber so ist erstmal Aufwischen um 1 Uhr nachts angesagt.
***
Als dann heute Mittag auch noch meine Tastatur den Geist aufgibt und mich zwingt eine neue, französische Tastatur zu kaufen, hab ich genug von der Woche... und von Cherry, dem Hersteller meiner alten Tastatur. Das war ein Trauerspiel! Sie stellen gute Kabeltastaturen her. Aber Leute, überlegt es euch zweimal, bevor ihr einen Cordless Desktop von Cherry kauft! Die Tastatur hatte Aussetzer, wenn man sie schief gehalten hat (auf dem Schoß), wenn WLAN in der Nähe anwar (toll, wenn bei jedem Download die Tasten nur noch im Sekundentakt funktionieren) und hat Batterien gefressen wie ich Chips.
So bin ich also froh, dass die Woche vorbei ist, auch wenn's schön war. Aber ich brauch jetzt Wochenende.

Die Woche hatte ihren ersten seltsamen Moment am Sonntag, als meine liebe Freundin Steffi mich fragte, warum mein Wecker denn von "Tag 50" spräche. Tag 50???
Ja durchaus. "Da steht 'Day 50'." Sagt sie und schaut sowohl stolz auf ihre Entdeckung als auch von morgendlicher Müdigkeit belastet drein. "Da steht SO wie Sonntag." antworte ich promt. "Oh." quittiert sie und ihr Stolz weicht totaler Verwirrung.
Dabei hatte sie Recht! Kurzes Nachzählen im Kalender ergibt, dass ich, wenn ich den Tag meiner Ankunft in Strasbourg (Sonntag, 31. Mai) mitzähle, an jenem Sonntag genau 50 Tage in Strasbourg war. Wow! Seltsamer Zufall. Da könnte man fast abergläubig werden und an den Großen Solarwecker glauben, der die Welt in sieben Schlummerphasen aufweckte.
Nein, dafür bin ich zu sehr mit der Realität verbunden. Stattdessen freue ich mich über das gelungene Wochenende mit Steffi, darüber dass der neue Harry Potter zwar lang, seltsam und düster aber doch ganz nett zu gucken war (tolle Tropfen-Tinte-in-Wasser-Effekte) und über die Tatsache, dass sie noch bis Montag geblieben ist.
Als ich sie vor der Arbeit zum Bahnhof begleite, ist es irgendwie das angenehme Gefühl, sie nur "mal eben" heimfahren zu sehen. Nicht wie in Grenoble, wo sich die Abfahrt für mich immer wie Weltreise anfühlt.
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Angekommen im Büro stelle ich fest, dass ich (a) wie immer zu spät bin und (b) dass das Wetter diesen Sommer nervt! Qu'est-ce que c'est: Fait beau, moche, beau, moche, beau, moche...? Le temps à Strasbourg 2009. So ein Mist. Ja, man muss sich nur über's Wetter auslassen, wenn man nichts anderes zu sagen hat. Aber so einen Mist habe ich lange nicht erlebt: Das Wetter ändert sich im Halbstundentakt! So heißt es also morgens: Die trockene halbe Stunde abpassen, um mit dem Rad zur Arbeit zu fahren und rückzus dasselbe.
Nach einem Rundgang durch das Labor und die Flure stelle ich fest, dass Alberto, mein Chef, wohl immer noch krank ist. Also mache ich, was ein guter Praktikant macht: Ich leihe mir (mal wieder) den Leistungsmesser und mache Gitter in Plastik, kurz: Proben.
Im Laufe der Woche sind endlich ein paar dabei, die aus grünem Licht gelbes Licht machen. Aber, sie machen das noch sehr schwach, nicht reproduzierbar und in eine nicht so recht definierte Richtung.
Dass ich mich das Leistungsmessgerät "ausleihen" muss hat einen einfachen, nein zwei einfache Gründe: Das erste, dem Laborraum eigentlich angestammte Gerät funktioniert einwandfrei, jedoch sind die Batterien leer und das Netzteil ist "verschwunden" -- ein Zustand, der mal eingehender Untersucht werden sollte, kommt er doch im Umfeld von Wissenschaftlern offenbar sehr häufig vor.
Das zweite Gerät habe ich gelyncht. Zu meiner Verteidigung sei gesagt: Es war dunkel im Raum und es hatte ein seeeehr langes Kabel. Ich bin im Dunkeln mit einem langen Kabel offenbar eine Killermaschine. Kann aber auch sein, dass ich es einfach durch Stolpern über das Netzkabel vom Tisch gerissen habe. Wer weiß das schon, schließlich war es dunkel.
Ja und nachdem also Emel, Greg und Laureen in ihrem Labor das einzig verbleibende Messgerät haben, muss ich also immer bitten gehen. In einem zappendusteren Raum...
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Tags drauf entscheide ich mich, das Wetter zu ignorieren, und trotz weltuntergangsähnlicher Wolkenstimmung mit dem Rad nach Cronenbourg zu fahren. Beim Aufschließen stelle ich fest, dass mir ein Vogel in die Schlosshalterung gekackt hat! Quelle Ordure! Kennt bestimmt den Dieb meines Rades und hat sich gerächt.
Im Labor begann der Kampf mit dem Spektrometer: Das Bisschen Licht, das aus den Proben an der Seite rauskommt, muss in eine Glasfaser rein, dann einmal an der Decke entlang auf den Tisch mit dem Spektrometer und dort über einer Quick&Dirty-Konstruktion in ein USB-Spektrometer mit selbst gezimmerter Software. Wenn dann das Licht im Raum aus ist und sich so das Rauschen in Grenzen hält, kann man sogar was sehen. Fluoreszenz und ein Buckel. Der wiederum kann sowohl Laserlicht als auch ASE-Rauschen sein. Maaaaaann, kann nicht einmal was einfach sein?
Die Analysemit dem viel besseren, aber auch viel älteren, analogen, 10 kg schweren und bestimmt 20mal so großen Spektrometer bringt dasselbe Ergebnis nur halt hochauflösend und auf einem viel kleineren Spektralband. Toll. Dafür hab ich jetzt auch mal ein optisches Spektroskop aufgebaut. Fein, fein.
Meine Ignoranz dem Wetter gegenüber hat sich ausgezahlt: Ich komme patschnass zuhause an. Aber es ist Salzwasser und kommt aus meiner Haut und nicht von oben. Das ist es, was zählt!
***
Mittwoch. Habe mich angesichts des Sturms der draußen tobt, während ich meinen Kaffee trinke, gegen das Fahrrad entschieden. Als ich nach dem Wegräumen meines Geschirrs, nach dem hektischen Zusammenpacken und dem Die-Treppe-Runter-Sprinten unten aus der Tür auf die Straße trete strahlt mir gleißendes Sonnenlicht und ein fast blauer Himmel entgegen. Entweder habe ich für all das zwei Stunden gebraucht, oder das Wetter will mich verarschen.
Wie jeden Morgen, an dem ich Straßenbahn fahre, sehe ich keine 100 Meter vor der eine Straßenbahn vorbeifahren. Wenn es nicht die C ist, also die ich nehmen wollte, ist es die E. Und meißtens kommt die C dann, während ich, als vermutlich einziger Mensch in ganz Frankreich, an der roten Fußgängerampel warte, und fährt mir vor der Nase weg.
Ich nehms locker und lese: Robert Heinlein - Révolte sur la lune. Was als solches durchaus keine französische Literatur ist. Robert Heinlein hat die Buchvorlage zu Starship Troopers geschrieben. Ähnlich verächtlich äußern sich die Hauptfiguren über Freien Willen, Menschenverstand und Demokratie. Aber das nur am Rande.
Als meine C dann endlich kommt, steige ich ein und stelle mich neben eine Familie mit einem Kind, das anhand der Melodie die Haltestelle erkennen kann und noch vor der Computerstimme ansagt. Dazu muss man wissen, dass die Haltestellen in der Tram in Straßburg ein melodisches Motiv haben. Gallia wird mit Geklimpere, Place Broglie mit gravitätischem Klaviergedonnere und Homme de Fer mit elektronischer Musik angekündigt.
***
Donnerstag morgen kündigt die Wetterfee auf France2 un orage, ein Gewitter an. Für das Elsass. Mit Unwetterwarnung. Von alledem ist draußen (anders als Mittwoch) nichts zu sehen.
Nun, ich halte mich an die Warnung, fahre mit der Tram und komme bei leichter Bewölkung an.
Den Tag verbringe ich im wesentlichen damit, meine Simulation zu testen und zu korrigieren. Nach zwei Stunden des rumprobieren fällt mir ein fehlendes Minus auf. Anschließend eine falsch gesetzte Klammer. Mensch, da hätte der Editor mal mitdenken können. Jetzt geht alles viel besser. Wer sagt's denn.
Derweil hat sich draußen ein Sturm zusammen gebraut. Es blitzt, knallt und regnet in Strömen ... für genau 30 Minuten. Danach reißt es binnen 20 Minuten wieder auf. Hey, Wetterfee, das hättest du ja auch mal sagen können, also wie lange das Unwetter dauern soll.
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Oh, es ist Freitag, die Sonne scheint und das beste: Heute Mittag ist pique-nique (ja, so heißt Picknick auf Französisch :) ) angesagt. Zwei Euro wurden dafür eingesammelt. Und irgendwie müssen die gut angelegt worden sein, denn was wir da vorgefunden haben, war fabulös: Brot, Chips, Salate, Melonen, "Knacks" (hehe, Würstchen natürlich), Terrine (eine Fischpastete), noch mehr Salate, dann Käse und zum Nachtisch Kuchen. Sogar einen "falschrumenen" Kuchen: Die Äpfel kommen unten in die Form, oben kommt Teig drauf. Gegessen wird er dann umgedreht. Nur Wehrmutstropfen: Guêpes, Wespen, schlimmes Gefiech!
Die Nacht beginnt feucht. Diesmal ist es kein Regen, nein, es ist der Nachbar. Er duscht und zwar in meine Küche rein. Merkt er bestimmt nicht mal. Aber so ist erstmal Aufwischen um 1 Uhr nachts angesagt.
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Als dann heute Mittag auch noch meine Tastatur den Geist aufgibt und mich zwingt eine neue, französische Tastatur zu kaufen, hab ich genug von der Woche... und von Cherry, dem Hersteller meiner alten Tastatur. Das war ein Trauerspiel! Sie stellen gute Kabeltastaturen her. Aber Leute, überlegt es euch zweimal, bevor ihr einen Cordless Desktop von Cherry kauft! Die Tastatur hatte Aussetzer, wenn man sie schief gehalten hat (auf dem Schoß), wenn WLAN in der Nähe anwar (toll, wenn bei jedem Download die Tasten nur noch im Sekundentakt funktionieren) und hat Batterien gefressen wie ich Chips.
So bin ich also froh, dass die Woche vorbei ist, auch wenn's schön war. Aber ich brauch jetzt Wochenende.
Feuchter Spaß: Es tropft von oben und ...
... das offenbar nicht zum ersten Mal.


















