Heimfahrt über Umwege oder wie zu viel Schotter der DB zu schaffen macht...

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Grenoble
Da könnt ich mich schon wieder aufregen! Meine Güte, was für ein Umstand!

Was ist passiert? Ich packe heut morgen meine Sachen, überprüfe, ob ich für die Heimfahrt auch alles dabei habe. Fahrkarte? Jepp, eingepackt. Carte 12-25? Mmmm, das wird ja wohl die blaue Checkkarte sein, die ich im Portemonnaie habe. Koffer? Klamotten? Bin ich angezogen? Ja, ja, ja, alles klar. Es kann losgehen.

Ich fahre für einen letzten cours an die Uni; eine Englischstunde, ganz weihnachtlich mit Weihnachtsübungsblättern und so. Na gut, danach ins Resto-U und noch schnell was Essen und dann weiter zum gerade mal 500m entfernten Bahnhof. Der perfekte Ferienbeginn. [Vorige Seite...] Tatsache, dass ich noch nach Darmstadt weitermusste, ein Graus.
Da hilft nix: Umsteigen in Mannheim.

"Hiiäär Maaaanhaoim" sagte die Stimme eine jungen Frau über die Durchsagelautsprecher. Dialekt, aber in ganz schwacher Form.
Ab hier lief es dann endlich, endlich, endlich wie geplant.

Nach ca. 1300 km, insgesamt sechsmal umsteigen, gefühlten 3 km Fußweg und insgesamt über 10 Stunden bin ich endlich,
mit zwei Stunden Verspätung bei meiner Freundin. Was für ein Tag...

Ha, die Bahn. Die Betonung bei dieser Werbung liegt auf *bis zu*...
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