... zurück in die Sonne
Monday, November 3. 2008
Frankfurt am Main, 10:05 Uhr, Gleis 6. Die Türen des ICE schließen sich und wieder stehen sieben Wochen Fernbeziehung vor mir. Aber ich habe mir viel vorgenommen für die Fahrt. Um Abstand zu gewinnen und danach, zu Weihnachten, viel erzählen zu haben: Die Voralpen bei Bern fotografieren! Den Genfer See fotografieren! Fotografieren, fotografieren, fotografieren.
Aber natürlich sitze ich auf der falschen Seite im Zug oder lese, während die schönsten Landschaften an mir vorbeiziehen. Vielleicht wäre der Studienabschluss die richtige Gelegenheit die ganze Tour mal statt mit dem Zug, mit dem Fahrrad zu machen. Ich hoffe, ich denke bei gegebener Zeit daran.
Und wieder in Grenoble. Irgendwie ist es daheim -- und auch wieder nicht. Denn daheim ist für mich halt doch einfach Südhessen.
Der TER aus Genève kommt mit einigen Minuten Verspätung im stockdusteren Grenoble an. Verdammte Zeitumstellung. Mit mir strömen gefühlte Millionen von Studis durch die Unterführung in Richtung Straßenbahn. Bewaffnet mit Ski und Rucksäcken, bereit, den Alpen die Herrschaft abzuringen.
Und ich? Bewaffnet mit Dreckwäsche, Crème Brûlée Brenner, neuer Digitalkamera und Gitarre. Bereit ... ja, ähm, Gletscher anzusengen und anschließend ein Lied darüber zu trällern. Vielleicht ist es doch nicht ganz so visionär. ;)
Aber das Wetter hat sich merklich gebessert: War es vor einer Woche noch britisch, ist es nun bedeckt bis heiter. Ein bisschen wie ich. Der Erfolg, es acht Wochen ausgehalten zu haben und in einer Woche Urlaub zu erkennen, dass einiges besser läuft als befürchtet, macht mich heiter. Wieder alleine herzufahren, macht mich ein bisschen bedeckt.
Die Bergspitzen sind eingeschneit und irgendwie schreit es nach Winter, aber der Anblick ist etwas ganz Neues. Herbstlich bunte Bäume vor weißen Bergspitzen. Die Sonne scheint durch die lockere Bewölkung und blendet. Herrlich.
Getrübt wird dieser Montag morgen wie immer nur von der BWL-Dozentin, die mit ihrem zukunftsweisenden Foliendesign (Schrift in deckenden Farbtönen auf grauem Hintergrund...) und einer mittleren Wörterdichte von 300 Wörtern/Folie mal wieder alle Regeln guten Vortragens reißt.
Aber hey: Ich spiele beim 120 Minuten sitzend Schlafen in der Weltliga mit. Also was soll's :)
Das Unileben hat mich wieder ... und es macht irgendwie immer noch Spaß.
Aber natürlich sitze ich auf der falschen Seite im Zug oder lese, während die schönsten Landschaften an mir vorbeiziehen. Vielleicht wäre der Studienabschluss die richtige Gelegenheit die ganze Tour mal statt mit dem Zug, mit dem Fahrrad zu machen. Ich hoffe, ich denke bei gegebener Zeit daran.
Und wieder in Grenoble. Irgendwie ist es daheim -- und auch wieder nicht. Denn daheim ist für mich halt doch einfach Südhessen.
Der TER aus Genève kommt mit einigen Minuten Verspätung im stockdusteren Grenoble an. Verdammte Zeitumstellung. Mit mir strömen gefühlte Millionen von Studis durch die Unterführung in Richtung Straßenbahn. Bewaffnet mit Ski und Rucksäcken, bereit, den Alpen die Herrschaft abzuringen.
Und ich? Bewaffnet mit Dreckwäsche, Crème Brûlée Brenner, neuer Digitalkamera und Gitarre. Bereit ... ja, ähm, Gletscher anzusengen und anschließend ein Lied darüber zu trällern. Vielleicht ist es doch nicht ganz so visionär. ;)
Aber das Wetter hat sich merklich gebessert: War es vor einer Woche noch britisch, ist es nun bedeckt bis heiter. Ein bisschen wie ich. Der Erfolg, es acht Wochen ausgehalten zu haben und in einer Woche Urlaub zu erkennen, dass einiges besser läuft als befürchtet, macht mich heiter. Wieder alleine herzufahren, macht mich ein bisschen bedeckt.
Die Bergspitzen sind eingeschneit und irgendwie schreit es nach Winter, aber der Anblick ist etwas ganz Neues. Herbstlich bunte Bäume vor weißen Bergspitzen. Die Sonne scheint durch die lockere Bewölkung und blendet. Herrlich.
Getrübt wird dieser Montag morgen wie immer nur von der BWL-Dozentin, die mit ihrem zukunftsweisenden Foliendesign (Schrift in deckenden Farbtönen auf grauem Hintergrund...) und einer mittleren Wörterdichte von 300 Wörtern/Folie mal wieder alle Regeln guten Vortragens reißt.
Aber hey: Ich spiele beim 120 Minuten sitzend Schlafen in der Weltliga mit. Also was soll's :)
Das Unileben hat mich wieder ... und es macht irgendwie immer noch Spaß.


















