Im Endspurt

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Sunday, February 7. 2010
Grenoble
Es ist Sonntag, der letzte vor den letzten vier Prüfungen und damit der letzte sozusagen offizielle Studiensonntag in Grenoble für mich.

Was liegt zurück?


  • Ich habe immer noch keinen Studienausweis der UJF. Aber mir ist das jetzt auch egal!

  • Ich war Ski fahren! Yeah! Welch eine Steigerung habe ich durchgemacht! Von totale Niete auf ein bisschen Niete gesteigert. Und es hat mir den Muskelkater meines Lebens in den Waden gebracht sowie die größte Anzahl Blasen an den Füßen, die ich jemals auf einmal hatte. Aber es war cool. Und das Beste: Meinen Knien hat es nichts ausgemacht. Fazit: Wird wiederholt.

  • Wohnungssuche in Southampton: Es ist ja schon ätzend, wenn man vor Ort ist, eine Wohnung zu suchen. Aber wenn man die dann nichtmal besuchen kann, weil man etwa 1000km Land und 50km Wasser weit entfernt ist ... Anscheinend habe ich jetzt jedenfalls eine Wohnung. Wird auch Zeit. Und so werden die Tage vom 24.02. bis 28.02. die vorerst stressigsten in Sachen Autobahn-Kilometern, die ich absehen kann.



Zum (vorläufigen?) Abschiednehmen aus Grenoble, zum Skifahren, zum Umzug, zu Southampton und diversen anderen Kleinigkeiten gibt's dann demnächst hoffentlich wieder mehr zu lesen: Wenn ich mal wieder Zeit habe. ;)

Einschreibung

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Thursday, October 15. 2009
Grenoble
"Voilà, t'es inscrit", eine Leichtigkeit lag in diesem Satz. Die Dame, die mir gegenübersaß, ordnete noch schnell meine Akten. Ein ganz einfacher Vorgang, diese Einschreibung. Scheinbar, denn es ist der 15. Oktober und die offizielle Einschreibungsfrist ist seit 18. September abgelaufen.

Wieso das?, fragt sich der geneigte Leser.

Freitag, der 18. September: Laut Information meines Studiengangverantwortlichen ist heute Einschreibung an der école Phelma. Das ist die erste Einschreibung von zweien, da ich dieses Jahr nicht nur Doppeldiplomer sondern auch noch in einem Forschungsmaster bin. Also muss ich mich sowohl an Phelma als auch an der UJF Grenoble, der naturwissenschaftlichen Uni, einschreiben.

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Les Rentrées

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Tuesday, September 8. 2009
Grenoble
Salut und Hallo zu einer neuen Geschichte!

Das Semester hat wieder begonnen und ich bin gespannt auf das Jahr als étudiant Master an der UJF (Université Joseph Fourier).
Die Dinge, die mich letztes Jahr aus den Socken gehauen haben, nehme ich nun mir geradezu stoischer Gelassenheit auf: Wäscheständer ist weg,
das DSL-Modem ist bei der Nachbarin, die aber erst Freitag kommt, Informationen zum Wie und Wo der neuen Veranstaltungen habe ich nicht, nur online oder sind gar nicht aufzufinden. Wow! Schlecht informiert...

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Vorbei, finit, done!

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Thursday, May 28. 2009
Grenoble
Oh, wie ist das schön: Nach Hause zu fahren, in dem Wissen, dass in diesem Monat keine Prüfung mehr ansteht. Oh, was? Der Monat hat nur noch drei Tage? Egal! Denn nächsten Monat sind auch keine Prüfungen mehr und den danach auch nicht... es sei denn: Rattrapage. Also mal Daumendrücken und schauen, dass ich nicht Ende Juni ne Zwangsunterbrechung meines Praktikums machen muss, um die nervigsten Klausuren nochmal schreiben zu dürfen.

Wie soll man da Motivation aufbauen???

Egal. Jetzt ist erstmal Sommer und morgen gehts in heimische Gefilde. Von Straßburg dann mehr.

Weit und breit keine Streikbrecher

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Tuesday, May 26. 2009
Grenoble
Ouf, mittendrin im Klausurenstress und -chaos. Wie seltsam umständlich ein einfacher Posterausdruck werden kann, habe ich heute erlebt: Letzte Korrektur meinerseits um 22 Uhr losgeschickt. Antwort um 0:46 Uhr, wo ich natürlich nicht mehr nach Mails schaue.
Am nächsten Morgen dann: Wie? Nicht mehr gelesen? Doof. Hast du denn den Laptop dabei, ums zu ändern? Nein? Oh.
Naja, kann natürlich passieren. Wenn dann noch das verwendete Programm (Scribus) mal eben zwischen Version 1.3.4 und 1.3.5 das Dateiformat ändert, muss man ewig frickeln, dass es überhaupt geht. Ahhh!
Genau eine Minute vor Vorstellungstermin stürze ich also mit dem endlich, endlich fertigen Plakat in den Raum. Was ist, wenn du in dich gehst und keiner ist da? Und was ist, wenn du der einzige deiner Gruppe bist, bei der Vorstellung?
Nach fünf Minuten trudeln Corentin und Lutz dann ein. Ebenfalls mit einem Poster, das aber mit einer Schneidemaschine zugeschnitten wurde. Ich finde, meines sieht schöner aus. Da habe ich die Schnittkanten mit meiner eigenen Hände Arbeit gemacht.

Als es fertig ist, denke ich mir: Halb so schlimm gewesen. Andererseits kenne ich meine Note noch nicht. Und während in Darmstadt mein Gefühl meist schlechter als das eigentliche Ergebnis war, tendiert es hier zum Gegenteil.
Die morgige Klausur Physico-chimie des Matériaux macht es nicht besser: runde 200 Seiten Blätterwirtschaft mit sehr wechselhafter Erklärungsdichte. Und das alles (Fehlstellen und ihre Ausbreitung im Kontinuum sowie Eigenschaften, Anwendung und Erstellung von Phasendiagrammen) in einer zweieinhalb Stunden-Klausur? Mmmm, bei Cristallographie, Statistischer Physik und Nanophysik war ja schon eine seltsam große Lücke zwischen angebotener Vorbereitung (Vorlesung und Übungsmaterial) und der tatsächlichen Klausur aufgetreten. Was dann physico-chimie bringen mag, will ich gar nicht wissen...

Ach und wie war das mit den Streiks? Im Allgemeinen können die ÖPNV-Mitarbeiter streiken, soviel und wann sie wollen. Nur, wenn ich kein Fahrrad habe und wegen der Klausuren auf Pünktlichkeit angewiesen bin, fängt es schon an zu nerven. Denn: Seit drei Wochen geht es so! Bestreikt wird jede Linie zwischen 8 und 9:30 Uhr und zwischen 16 und 18 Uhr. Als Tagesmenü wird dann, vollkommen unangekündigt, jeden Tag eine Linie komplett bestreikt.

Und da komme ich dann in einen Gewissenskonflikt: Eigentlich befürworte ich Arbeitskampf, insbesondere wenn er gegen Lohnkürzungen und Stellenstreichungen geht. Aber verdammt nochmal: Könnt ihr das nicht so machen, dass ich nicht anderthalb Stunden vor der Klausur losfahren muss???

It's a pain

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Thursday, February 26. 2009
A la Recherche du Brot
A plea for more diversity in French bakeries

This nutrition is as wide spread as nothing else. Mankind invented it 10 000 years ago and its recipes have barely changed. Everyone knows it though it has different names: Brot, pangotta, bröd, mendrugo, bread. In French it is called le pain and this is where my journey starts: As an exchange student from Germany in France. Honestly: I really like France, the country, the people, the language and the food, of course. But after months of baguettes and croissants I really long, I actually crave for German bread.


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Die erste Semesterwoche des E-Technikers

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Friday, February 6. 2009
Grenoble
Freitag abend und ich blicke zurück auf eine interessante Woche: Meine erste erste Woche in einem neuen Semester in Grenoble.
Eine leise Stimme in meinem Kopf sagt: Die Normalität hat dich eingeholt. Ein gutes Gefühl, zumal es am Montag erst nachmittags mit Sport losging. Und da war dieses vertraute Gefühl, dass mich abends zuvor den Wecker im allerbesten Vorsatz auf 8 Uhr stellen und mich dann trotzdem bis zwölf schlafen lässt. Ich bin faul.
 

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