Britische Banken

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Saturday, March 20. 2010
Southampton
Well, well ... erfahren im Ausland wie ich nun mal bin, hatte ich mich gleich am ersten Wochenende in Southampton nach einem Bankkonto erkundigt. Während man früher vielleicht mal ein Pferd oder einen Sack Gold zum Reisen brauchte, ist es heute eher ein Bankkonto plus Bankkarte. Sie haben uns! In ihrer Tasche haben sie uns, die Banken. Dass sie einen in Großbritannien noch tiefer in der Tasche haben als in Europa, wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht.

"You will need to bring a statement of your former bank with your address on it", sagte die Mitarbeiterin der Bank, bei der ich mit meinem Vater aufschlug. Statement? Eine Erklärung? Alles klar, da rufe ich bei meiner Bank an, die machen mir das bestimmt fertig.

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Die Krux mit der Reise

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Wednesday, July 8. 2009
Strasbourg
Mann, bin ich gestresst! Und warum? Weil ich auf die aberwitzige Idee kam, wo ich schonmal in Strasbourg bin, doch gleich nen Besuch der FES Hochschulgruppen im Rhein-Main-Gebiet beim EU-Parlament zu organisieren.

Was mir da noch nicht klar war: Eine Reise organisieren sagt der Laie. Der Fachmann spricht von einem multivariaten, nichtlinearen, chaotischen, transienten System, das dementsprechen mehrere, von den Einflussgrößen abhängige Arbeitspunkte hat und dazu neigt im Zeitverlauf (transient) stark zu schwanken. Oh, das kenn ich. Nennt sich auch Leben, Studium oder Betrunkener (zumindest das mit dem Schwanken).

Als ich heute heimkam, war ich dementsprechend am Boden. Ich packe meine Wäsche zusammen und gehe zum Waschsalon auf der anderen Straßenseite. Zwei Säcke sind es, so wenig Priorität habe ich meiner Wäsche zugestanden. Ich wage ein Experiment: Wäsche in die Maschine und dann versuchen, einkaufen zu gehen. Wie viel Zeit habe ich? Halbe Stunde. Ich sage nicht "Yes, I can", ich sage "Gut, das ist möglich", ist eh viel realistischer.

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Heimfahrt über Umwege oder wie zu viel Schotter der DB zu schaffen macht...

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Friday, December 19. 2008
Grenoble
Da könnt ich mich schon wieder aufregen! Meine Güte, was für ein Umstand!

Was ist passiert? Ich packe heut morgen meine Sachen, überprüfe, ob ich für die Heimfahrt auch alles dabei habe. Fahrkarte? Jepp, eingepackt. Carte 12-25? Mmmm, das wird ja wohl die blaue Checkkarte sein, die ich im Portemonnaie habe. Koffer? Klamotten? Bin ich angezogen? Ja, ja, ja, alles klar. Es kann losgehen.

Ich fahre für einen letzten cours an die Uni; eine Englischstunde, ganz weihnachtlich mit Weihnachtsübungsblättern und so. Na gut, danach ins Resto-U und noch schnell was Essen und dann weiter zum gerade mal 500m entfernten Bahnhof. Der perfekte Ferienbeginn.

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Die schaffen uns alle ...

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Wednesday, August 27. 2008
Grenoble
Ja, viel ist passiert seit dem letzten Eintrag. Und sie schaffen uns. Das ist 24/7-Bespaßung. Aber ich finds recht gelungen.

Es beginnt morgens mit einem riesigen, orgiastischen Frühstück. Die reine Völlerei. Wenn man mit dem Stück Kuchen fertig ist, das für jeden da ist, kann man noch zwischen Kaffee und Saft wählen. Klingt jetzt vielleicht sarkastisch. Okay, Sarkasmus aus. Das ist aber voll und ganz verständlich, wenn man bedenkt, dass der ein oder andere genau wegen der Ankündigung "Petit déjeuner" daheim kein Frühstück zu sich genommen haben könnte. Mich betrifft es wie immer nicht, da ich an alles gedacht habe und mir morgens gleich ne Portion des leckeren Carrefour-Schokoknuspermüslis reingefahren habe.

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