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Friday, May 29. 2009
Grenoble
Verdammt, da muss sich doch jemand geirrt haben: Wie kann denn Materie so schwer sein??? Und das ganz ohne Dunkle Materie. Lediglich Bettwäsche, Klamotten und Kleinkram! Sollte man den Astronomen mal vorschlagen? Warum expandiert das Universum so langsam? Klar: Socken! Und warum klumpt Materie zu Galaxien zusammen? Klar Bettwäsche! Und warum expandiert es trotzdem? Weil es den Scheiß loswerden will! Es rennt weg!

So. Damit wäre das also geklärt: Das Universum ist ein Messy und vermutlich nicht gerade stolz drauf. Also nicht weitersagen.

Und wie kam ich da jetzt drauf? Ach ja: Heut gehts heimwärts. Mit dem Bus, einem etwa zwei Tonnen schweren Koffer (ich nenne ihn wohl ab jetzt den Container) und mir selbstverfreilich.





Also heißt es Tschüssagen und den Blick nach Strasbourg lenken. Ein letzter Blick auf das Vollbrachte der letzten Woche (wohl so um die 300 Seiten) und zu den Tönen von Peter Fox und Tomte geht es dann los.





Ein Blick auf den Pool und danke für die Zeit! Es ist zwar nicht New York (Stadt mit Loch) sondern Grenoble (Stadt im Loch), aber wie passend das Lied doch ist.

... Und der Wind steht gut,
denn es ist nicht zu spät.
Ich habe ein Gespür entwickelt,
wie gut es mir geht.
Oh, ein Kuss auf die Stirn
und danke für die Stunden.
Man fühlt sich, als habe man
die Liebe erfunden.
Ich will Dich treffen,
wo es am schönsten war,
ich will Dich treffen
in zehntausend Jahren
am Reservoir.

-- Tomte - New York

Blick zurück: Ein bewegter Februar geht zuende

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Saturday, February 28. 2009
Grenoble
Tja, ich hab ja lange nichts generelles mehr geschrieben. Aber jetzt ist es soweit. Anlässlich des baldigen Ablebens des Februars 2009 (der Arme, hatte so ein kurzes Leben, Pfui Gregorianischer Kalender!) blicke ich zurück auf den mit etwa 2500 zurückgelegten Kilometern vermutlich geografisch längsten Monat seit langem.

Heureka, die Klausuren sind vorbei! Besser kann ein Monat gar nicht anfangen. Nach fünf Klausuren in drei Tagen Ende Januar hat man auch keine Lust mehr. Aber so ist selbst der vollgepackte Stundenplan wie Ferien. Und die Sonne, die rauskommt, als wir nach den dunklen Wolken der Quantenphysik-Prüfung aus dem Gebäude auf den Rasen davor gehen, sagt: Egal, wie sehr das Wasserstoffmolekül gezeigt hat, dass du die Q-Physik nicht verstanden hast, es ist vorbei.


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